Unsere Kritik & Forderungen
Die Stadt Bad Schwartau kritisiert die aktuelle Planung der Deutschen Bahn, nämlich den Ausbau der Bestandsstrecke durch Bad Schwartau (Antragsvariante) vorzugswürdig durchzuführen. Bestehende Wohngebiete, Grünflächen, Verkehrswege und die Stadtgemeinschaft von mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden ganz erheblich beeinträchtigt. Aus Sicht der Stadt sind die bisherigen Planungen unzureichend und unzumutbar. So auch die geplanten Schutzmaßnahmen, die nach städtischer Auffassung nachweislich nicht ausreichend sind, um eine Gesundheitsgefährdung durch Erschütterungen aus dem Schienenverkehr für die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Antragstrasse vollumfänglich auszuschließen.
Mit einstimmigem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung fordert die Stadt Bad Schwartau, dass im Zuge der Planungen zur Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung eine sachgerechte Untersuchung aller möglichen Trassenvarianten im Planungsabschnitt 1.1 (Bad Schwartau) durchgeführt wird. In die Variantenuntersuchung ist insbesondere die X-Trassenvariante (Umfahrung der Ortslage Bad Schwartau über Dänischburg) einzubeziehen.
Was die aktuellen Planungen der DB InfraGO AG für Bad Schwartau bedeuten:
Eine Übersicht zu den Trassen-Varianten im Abschnitt Bad Schwartau zeigt die nachfolgende Grafik:
Bei der X-Trassen-Variante ist mit einer deutlich geringeren Betroffenheit von Wohngebäuden durch Immissionen aus Erschütterungen zu rechnen, da entlang dieser Trasse eine geringere Bebauungsdichte vorherrscht und die Abstände des Trassenverlaufs zu schutzbedürftigen Wohngebäuden deutlich größer ist als im Verhältnis zur Antragstrasse durch Bad Schwartau.