Ausstellungen im Rathaus

Seit vielen Jahren stellen regionale Kunst- und Kulturschaffende mit verschiedenen Stilrichtungen ihre Werke im Foyer des Rathauses der Stadt Bad Schwartau aus.

Machen Sie mit!

Wer seine Werke im Rathaus der Stadt Bad Schwartau ausstellen möchte, kann sich gern um einen Zeitraum bewerben.

Bei Interesse sind folgende Unterlagen formlos bis zum 30. September eines jeden Jahres per E-Mail an ausstellung@bad-schwartau.de zu senden: Vita, Titel der geplanten Ausstellung, Anschauungsmaterial und gegebenenfalls Referenzen. Die Bewerbung wird dann jeweils für das Folgejahr berücksichtigt.

Die aktuelle Richtlinie für die Durchführung von Ausstellungen im Rathaus der Stadt Bad Schwartau ist HIER einsehbar.

Wer sich zunächst einmal ein Bild der Ausstellungsfläche im 1. Obergeschoss vor dem Ratssaal machen möchte, ist herzlich eingeladen, die aktuelle Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besuchen.


 

2026 // Zu Gast im alten Schwartau

Am Dienstag den 24. März 2026 wurde um 17:00 Uhr die Ausstellung „Zu Gast im alten Schwartau“ im Rathaus eröffnet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen historische Ansichtskarten, die dem Museum im Jahr 2022 von Ricky Rix als Spende überlassen wurden. Die präsentierten Zeitzeugnisse zeigen Hotels, Gaststätten und Restaurants – vornehmlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und erzählen von der Epoche, in der Bad Schwartau ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende und Reisende wurde.

Für die Ausstellung wurden die filigranen Postkartenmotive eindrucksvoll auf Leinwand vergrößert. So entfalten die historischen Aufnahmen eine ganz neue Wirkung: Details werden sichtbar, Atmosphären spürbar, Geschichten lebendig. Manche der abgebildeten Gebäude prägen noch heute das Stadtbild, andere sind längst verschwunden.

Ein besonderes Highlight: mittels moderner KI-Technik werden die Motive für einige Sekunden zum Leben erweckt. Was einst nur ein stilles Bild war, gewinnt Bewegung und Tiefe – eine eindrucksvolle Verbindung von Geschichte und Gegenwart. 

Die Ausstellung wird bis zum 12. Mai 2026 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

Wer es nicht zur Ausstellung schafft, kann sich im Folgenden die gezeigten Motive und ihre KI-Interpretationen ansehen:

Waldschlösschen

Ansichtskarte│um 1955│Verlag: Schöning & Co., Lübeck

Das Hotel »Waldschlösschen«, das um 1900 erbaut wurde, befand sich an der Ecke Lübecker Allee (heute Tremskamp) und Cleverbrücker Straße.

Pension Kasch

Ansichtskarte│um 1905│Verlag: J. Harländer, Schwartau

Die »Pension Kasch« befand sich in der Schillerstraße 9 und war nach ihren Betreiberinnen benannt – den Schwestern Charlotte und Caroline Kasch.

Fürstenhof

Ansichtskarte│um 1925│Verlag: L. Trautmann, Bad Schwartau

Der sogenannte Fürstenhof befand sich in der Lübecker Straße 39-41 und galt um 1900 mit seinem Restaurant- und Cafébetrieb sowie seinem parkähnlichen Garten hinter dem Haus als eines der besten Hotels der Stadt. 

Gasthof zum großen Krug

 Ansichtskarte│um 1910│Verlag: Julius Rogall, Lübeck

Der »Gasthof zum großen Krug« befand sich bis Anfang der 1960er Jahre in der Eutiner Straße 19.

Hôtel Germania

Ansichtskarte│um 1895│Verlag: L. Peters, Lübeck

Das Gebäude, das sich am Markt 8 an der Ecke zur Bahnhofstraße befand, wurde 1870 als »Bahnhofshotel« eröffnet.

Restaurant zum Waldkater

Ansichtskarte│um 1910│Verlag: Friedrich Wessel, Lübeck

Das ehemalige »Restaurant zum Waldkater«, das heute als privates Wohnhaus genutzt wird, ist unter der Adresse Zur Teerhofinsel 1 zu finden. 

Gastwirtschaft zum Grenzhaus

Ansichtskarte│um 1920│Verlag: L. Trautmann, Bad Schwartau

Die »Gastwirtschaft zum Grenzhaus« befand sich in der Lübecker Straße 68 - direkt an der Grenze zwischen dem (Groß-)Herzogtum Oldenburg und der Freien Reichsstadt Lübeck. 

Geertz Hotel

Ansichtskarte│um 1915│Verlag: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Das Gasthaus, das 1763 von Hans Geertz erworben und seitdem unter den Namen »Geertz« geführt wurde, befand sich im Riesebusch 1.

 

Waldhalle

Ansichtskarte│um 1910│Verlag: Friedrich Wessel, Lübeck

Das Lokal »Waldhalle« war ein beliebtes Feier- und Ausflugsziel in Bad Schwartau. Es wurde 1867 am Ende des Traveweges (heute: Elisabethstraße) eröffnet.

Gasthof Transvaal

Ansichtskarte│um 1910│Verlag: Ernst Crull jr., Lübeck

Im Jahr 1900 eröffnete der »Gasthof Transvaal« in der Lübecker Straße 10.

Riesebuschhalle

Ansichtskarte│um 1895│Verlag: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Im Jahr 1883 wurde das Ausflugslokal »Riesebuschhalle« auf dem Grundstück des Sonnenwegs 1 erbaut. 

Villa Wald-Eck

Ansichtskarte│um 1915│Verlag: Johannes Moll, Lübeck

Die »Villa Wald-Eck« wurde im Jahr 1910 auf dem Grundstück Waldstraße 25 erbaut. 

 

Pension Hoofe

Ansichtskarte│um 1900│Verlag: unbekannt

Um 1900 führte Hofeas Hoofe eine Pension im Riesebusch 38, die auch »Pension zum Kirschbaum« genannt wurde. 

Café von Halem

Ansichtskarte│um 1900│Verlag: unbekannt

In dem Gebäude mit hoher Treppe und großformatigen Fenstern in der Lübecker Straße 37 befand sich in der Zeit um die Jahrhundertwende das »Café von Halem«.

Kurhaus und Solbad

Ansichtskarte│um 1910│Verlag: Robert Mohrmann, Lübeck

Das ehemalige Kurhaus der Stadt Bad Schwartau wurde am 18. Juni 1908 in der ehemaligen Solbadstraße (heute Anton-Baumann-Straße) auf jenem Gelände eröffnet, auf dem 1895 die erste Jodsolequelle in Bad Schwartau gefunden wurde.

Conditorei & Café Fritz Bahrs

Ansichtskarte│um 1900│Verlag: H. F. C. Voss, Lübeck

Der Betrieb »Conditorei & Café Fritz Bahrs« befand sich in der Schulstraße 2 und war nach seinem Betreiber Fritz Bahrs benannt.

Restaurant Cleverbrück

Ansichtskarte│um 1905│Verlag: Ernst Krull jr., Lübeck

1905 ließ Johannes Carl Theodor Müller in der Hauptstraße 17 ein Gebäude errichten, in dem er ein Restaurant und Café einrichtete.

 

Hôtel Erbgroßherzog

Ansichtskarte│um 1905│Verlag: Julius Simonsen, Oldenburg i. H.

Das 1899 erbaute »Hôtel Erbgroßherzog« befand sich in der Nikolausstraße 1, dem Eckgrundstück am Übergang zur Kaltenhöfer Straße. 

2026 // Emotions

Am Dienstag den 03. März 2026 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Emotions“ eröffnet. Unter diesem Titel zeigen Schülerinnen und Schüler des Kunstprofils des Gymnasiums am Mühlenberg in einer erstmaligen Ausstellung außerhalb des Schulgebäudes ihre im letzten Halbjahr entstandenen künstlerischen Arbeiten. 

Das Kunstprofil der zwölften Klasse, bestehend aus insgesamt 16 Schülerinnen und Schülern, setzte sich drei Monate lang intensiv mit der Thematik »Porträt/Selbstporträt« in der Malerei auseinander. Es entstanden große Leinwände, die verschiedenste Gefühlszustände in Form von monochromen Porträts einfangen. Zusätzlich entwickelten die Schülerinnen und Schüler Zeichnungen im Format DIN A3 mit Kohle, Kreide und Graphit zu verschiedenen Gesichtsausdrücken und Emotionen, sowie auch eine abstrakte Reihe in Acryl, welche die Farbe von Objekten oder Figuren trennt.

Die Präsentation der Werke bietet einen Einblick in die künstlerischen und gestalterischen Arbeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler und bildet inhaltlich die individuellen Gedankengänge und Assoziationen zu dem Thema “Emotionen” ab.

Die Ausstellung wird bis zum 19. März 2026 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2026 // Horizonte - mein Norden

Am Dienstag den 03. Februar 2026 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Horizonte - mein Norden“ der Künstlerin Angelika Goesmann eröffnet.

Die neue Ausstellung präsentiert Werke in Gouache, Aquarell und Acryl sowie als Collagen, die von den Landschaften im nördlichen Schleswig-Holstein und den wechselnden Farben der Jahreszeiten inspiriert wurden und lädt dazu ein, die norddeutsche Landschaft aus der persönlichen, künstlerischen Perspektive von Angelika Goesmann zu entdecken.

Angelika Goesmann, 1955 in Hannover geboren, ist studierte Kunstpädagogin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern seit 1986 in Lübeck. Von 1989 bis 2019 war sie als Lehrerin an Grundschulen in Lübeck tätig. Seit ihrem Ruhestand arbeitet sie als freie Malerin

Die Ausstellung wird bis zum 26. Februar 2026 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2025 // Der Tod ist ständig unter uns

Am Sonnabend den 06. Dezember 2025 wurde um 11:00 Uhr im Rathaus die Ausstellung „Der Tod ist ständig unter uns“ eröffnet.

Die Ausstellung, die von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen entwickelt und vom Auswärtigen Amt finanziert wurde, ist bis zum 27. Januar 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses für Besucherinnen und Besucher frei zugänglich.

Riga war einst das Zentrum jüdischen Lebens in Lettland. Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen im Juli 1941 wurde die Stadt zu einem Zielort nationalsozialistischer Deportationen und zu einem zentralen Schauplatz der Vernichtungspolitik. Angehörige von SS, Polizei und Wehrmacht sowie lokale Hilfstruppen ermordeten nahezu alle lettischen Jüdinnen und Juden sowie die aus Deutschland, Wien, Prag und Brünn deportierten Menschen. Unter den nach Riga Deportierten befand sich auch das Ehepaar Eugen und Judith Lucie Jaschek aus Bad Schwartau mit seinen zwei Söhnen Jürgen und Jochen.

Nur wenige Überlebende kehrten nach dem Krieg in ihre Heimat zurück. Viele von ihnen kämpften vergeblich um Anerkennung und Gerechtigkeit. Eine umfassende juristische Aufarbeitung der Verbrechen fand nicht statt, und das politische Interesse am Gedenken an die jüdischen Opfer blieb lange Zeit gering.

Von der vierköpfigen Familie Jaschek überlebte allein der damals 16-jährige Jürgen, der nach dem Krieg in die USA emigrierte. Vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie erinnern heute vier Stolpersteine an das traurige Schicksal der jüdischen Familie Jaschek.  

Die Ausstellung möchte die Deportationen nach Riga und das nationalsozialistische Morden vor Ort sowie den Umgang mit den Verbrechen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im öffentlichen Gedenken Deutschlands wie auch Lettlands verankern.

2025 // Frauen im geteilten Deutschland

Am Dienstag den 11. November 2025 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ eröffnet.

→ Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Die Westfrau wird oft entweder als „Heimchen am Herd“ oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau "ihren Mann". Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt. Die Westfrau gendert, während die Ostfrau damit nichts anzufangen weiß. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit. Die Liste der Zuschreibungen ist lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen, zeugen sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Vor allem eines scheint klar zu sein: Sie ticken alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran?

Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ will auf diese Fragen eine Antwort geben. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und kuratiert von Clara Marz ist die Schau ein Beitrag zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit. Auf 20 Plakaten werden die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er und 1980er Jahre dargestellt.

Die Ausstellung wird bis zum 27. November 2025 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2025 // Jenseits der Wahrnehmung. Experimentelle Fotografie

Am Dienstag den 09. September 2025 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Jenseits der Wahrnehmung. Experimentelle Fotografie“ der Künslterin Martina Lakomy eröffnet.

Die neue Ausstellung präsentiert Werke der Künstlerin Martina Lakomy, die Kameras und Objektive jenseits der gängigen Regeln der Fotografie einsetzt.

Die Lust, zu experimentieren und sich Alltäglichem mit anderer Sichtweise zu nähern – zwischen der Realität dessen, was das menschliche Auge wahrnehmen und dem, was die Kamera technisch erzeugen kann – führt Martina Lakomy immer wieder zu neuen Experimenten.

Alle Motive sind in der Region aufgenommen.

Die Ausstellung wird bis zum 6. November 2025 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2025 // Impressionen in Farbe & Form

Am Dienstag den 22. Juli 2025 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Impressionen in Farbe & Form“ in der die Künstlerin Cornelia Schneider eröffnet.

Die neue Ausstellung präsentiert expressive Bildwelten, die durch durch Spontanität, Emotion und Experimentierfreude geprägt sind.

In ihren Arbeiten – von großformatigen Leinwänden bis hin zu kleineren, informellen Formaten – verbindet Cornelia Schneider Acryl-, Öl- und Pigmentfarben mit ungewöhnlichen Materialien wie Rost, Wachs, Bitumen, Marmormehl und Asche. Entstanden sind dabei eindrucksvolle abstrakte Kompositionen, die der Fantasie der Betrachtenden bewusst viel Raum lassen.

Die Ausstellung wird bis zum 5. September 2025 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2025 // Innerer Museumstag. Welcher Augenblick berührt uns wirklich in unserem Innersten

Am Dienstag den 20. Mai 2025 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Innerer Museumstag. Welcher Augenblick berührt uns wirklich in unserem Innersten“ eröffnet, in der die Künstlerin Melanie Benthien ausdrucksstarke Fotografien und tiefgehende Texte kombiniert hat.

Die Ausstellung schafft in einer Zeit voller visueller Reizüberflutung einen Moment des Innehaltens. Sie eröffnet einen Raum für Reflexion, für das Erkennen des Wesentlichen und für die Momente, die die Seele bewegen. Oft sind es die leisen, scheinbar unscheinbaren Augenblicke, die die Menschen tief im Inneren berühren. Jeder dieser Momente trägt eine eigene Geschichte in sich, die sich mit der Erfahrung verbindet und nachklingt. Die Ausstellung animiert die Besucherinnen und Besucher, genau hinzusehen und zu erspüren, welche kleinen, vergänglichen Augenblicke das Innerste erreichen.

Die eingefangenen Szenen regen zum Nachdenken an und lassen Raum für persönliche Interpretationen.

Die Ausstellung wird bis zum 17. Juli 2025 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2025 // Zwischen Macke und Münter

Am Dienstag den 18. März 2025 wurde um 17:00 im Rathaus die Ausstellung „Zwischen Macke und Münter“ eröffnet. Es handelt sich um eine Ausstellung der Donnerstagsmalerinnen der Volkshochschule Bad Schwartau.

Der Kern der Bad Schwartauer Malgruppe der Volkshochschule besteht seit sieben Jahren. Im Laufe der Zeit hat sich eine faszinierende Gruppe gebildet, die über die reine Malerei hinausgeht. Ihre Arbeit umfasst nicht nur das Malen, sondern auch Ausstellungsberichte, kunsthistorische Recherchen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Künstlern und Epochen.

Die freischaffende Künstlerin und Dozentin Maria-Isabel Brandis hat die Gruppe mit Leidenschaft unterstützt und sie bei der Umsetzung ihrer eigenen Ideen begleitet. „Wir haben das große Glück, als Künstler vieles neu zu interpretieren, uns das Leben bunt zu malen, Aufmerksamkeit zu erzeugen, Kritik zu üben oder einfach schöne Stunden in unserer bunten Welt zu verbringen und für dieses Glück dankbar zu sein“, sagt Brandis.

Die Werke von August Macke und Gabriele Münter haben die Gruppe besonders inspiriert und wurden von den Künstlerinnen neu interpretiert. Aber auch eigenständige Werke sind zu sehen. Zu den ausstellenden Künstlerinnen gehören Petra Bucklisch, Birthe Dietrich, Dr. Susanne Gerstenberg, Christa Konrad, Karen Krenzien, Elke Meimerstorf, Gaby Spiller, Jutta Thormählen, Ursula Möller, Lilly Brückner, Brigitte Sasseshagen und Sabine Gerds. Die Künstlerinnen werden bei der Eröffnung anwesend sein, sodass interessante Gedankenaustausche stattfinden können.

Die Ausstellung wird bis zum 15. Mai 2025 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen sein.

2025 // Die Mütter des Grundgesetzes

Am Dienstag den 04.02.2025 wurde um 17:00 Uhr im Rathaus die Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetztes“ eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnungsansprachen der Bürgermeisterin und der Gleichstellungsbeauftragten wurde ab 18:00 Uhr ein thematisch passender Spielfilm im Sitzungssaal gezeigt.

Auf 17 Plakaten präsentiert die Ausstellung das Leben und Wirken der vier Frauen im Parlamentarischen Rat, die 1949 die Verankerung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Grundgesetz erkämpften. Besonderes Highlight: Schülerinnen der der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule haben ein eigenes Ausstellungsplakat beigesteuert.

Die Ausstellung ist ein Angebot des Helene Weber-Kollegs und wird umgesetzt von der EAF Berlin und gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen &Jugend und wird bis zum 13. März 2025 zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses (1.OG) zu sehen sein.