Unsere Betroffenheiten

Die Stadt Bad Schwartau ist durch die aktuellen Planungen der Deutschen Bahn zur Hinterlandanbindung der FFBQ massiv betroffen. Wir sehen uns konfrontiert mit einem geplanten Eingriff in die bis dato hohe Lebensqualität eines Kurortes mit Reha- und Kureinrichtungen, umgeben von Wald, Kurpark und dem idyllischen Flusslauf der Schwartau.
Betroffen sind über 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner und es stellt sich unausweichlich die Frage, ob das Wohlbefinden jedes einzelnen Individums in unserer Stadt nicht als höchste Priorität angesehen werden sollte, selbstverständlich unter größtmöglichen Schutz der Tier- und Pflanzenwelt.

Ein Handeln aller Bad Schwartauerinnen und Bad Schwartauer für den Erhalt unserer Lebensqualität in der Stadt ist nun gefordert. Wir ALLE sind betroffen.

Die kritischen Punkte des Streckenausbaus im Abschnitt 1.1 (Bad Schwartau) zeigt die nachfolgende Karte:

Betroffenheiten durch die schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensqualität im Kurort:

  • Möglicher Verlust der Auszeichnung als „Kurort“ für die Stadt Bad Schwartau durch erhöhte Feinstaubkonzentrationen, Lärmbelastungen und Erschütterungen
  • Verlust eines Teils eines wichtigen Naherholungsgebietes in der Nähe des Kurparks für mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie für Kurgäste
  • Zerstörung der historisch gewachsenen Einheit der Kurstadt Bad Schwartau durch Abtrennung eines Stadtteils (Kaltenhof-Marienholm) aufgrund des stark erhöhten Zugverkehrs der FFBQ-Hinterlandanbindung
  • Beeinträchtigung des bis dato idyllischen Stadtbildes durch bis zu 8 Meter hohe Lärmschutzwände
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen der Anwohner durch das erhöhte Verkehrsaufkommen auf den Schienen, auch in der Nacht (Lärm, Erschütterung, Feinstaub)
  • Eingriffe in Eigentum durch Installation von sogenannten Erdankern auf Grundstücken nahe der Schienen und insbesondere durch voraussichtliche Miet- und Wertminderung von Gebäuden


Weitere Betroffenheiten: