Frage:
Lärm und Erschütterungen: Warum drohen Bad Schwartauern gesundheitliche Probleme?
Antwort:
Durch Schallschutzmaßnahmen an den Schienen und hohe Schutzwände können die Grenzwerte für Lärm (Primärschall) eingehalten werden. Doch nicht für Erschütterungen durch Güterzüge. Über das Erdreich gelangen sie in die Gebäude entlang der Trasse und lösen dort Schwingungen der Decken und Wände aus. Hierdurch entstehen Vibrationen und nochmals Lärm (Sekundärschall).
Laut Gutachten der Bahn werden bei etwa 200 Wohnhäusern in Bad Schwartau nachts die zulässigen Grenzwerte überschritten. Für mehr als 100 Wohngebäude werden sogar die Grenzwerte für Industriegebiete überschritten, wodurch mindestens 380 Personen gesundheitlich betroffen wären. Technisch lässt sich das Problem nicht lösen.