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Warum gibt es Gleichstellungsbeauftragte und was sind ihre Aufgaben?

„Wie eine Schnecke auf Glatteis.“ Dieses Bild verwendete Willy Brandt in den 70er Jahren für die Entwicklung der Gleichberechtigung (= Gleichwertigkeit). Die Gleichstellungsbeauftragten arbeiten daran, die Schnecke anzuschieben und ans Ziel zu bringen, um im Bild zu bleiben. Sie setzen sich auf vielfältige Weisen dafür ein, dass Frauen und Männer ihre Lebenswelten fifty-fifty teilen, entsprechend ihrem Anteil in der Bevölkerung, und dies auf respektvolle Art und Weise.
Die gesetzliche Grundlage dazu bilden der Artikel 3 Absatz 2 S. 1 des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ (1949) und ergänzend dazu (1994) S. 2 „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Die Gemeindeordnung von Schleswig-Holstein (GO SH) besagt außerdem im §2 (3) „Zur Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Mann und Frau haben die Gemeinden mit eigener Verwaltung Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.“
„In vielen Köpfen ist der unsinnige Gedanke, dass Technik Männersache sei, fest verankert. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Sinneswandel.“ Marion Schick, Personalvorstand und Arbeitsdirektorin der Deutschen Telekom, zweite Frau im Vorstand des Unternehmens, im Magazin „Stern“ im Juli 2013. Dieser Sinneswandel oder auch der Abbau von Vorurteilen ist ein wichtiges Ziel der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten.

Wie setzt eine Gleichstellungsbeauftragte dies um?

Ansprechpartnerin und Anlaufstelle für intern Angestellte der Stadt und extern für alle Bürgerinnen und Bürger zu Themen der Gleichstellung und Benachteiligung, Angebot von kostenlosen, vertraulichen Sprechstunden.
Durchführung von Veranstaltungen und Seminaren zu verschiedenen Themen.
Vernetzungsstelle und Kontaktvermittlung zwischen Ratsuchenden und Beratungsstellen, auch anonyme Hilfe durch Auslage von Informationsmaterial z.B. zu Themen wie Alleinerziehend, Trennung, Bewerbung, Berufsorientierung, Gewalt an Frauen, Mobbing, Frauen in die Politik, Selbstbehauptung, Migration, Frauen und Finanzen Zusammenarbeit mit frauenpolitischen Stellen.
Einbringen frauenpolitischer Belange in die Stadt Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit mit Kolleginnen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene Informations-, Kooperations- und Öffentlichkeitsarbeit.

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Tanja Gorodiski
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Gleichstellungsstelle

Kontakt

Gleichstellungsstelle
Gleichstellungsbeauftragte
Markt 15
23611 Bad Schwartau

Telefon: 0451 2000-2150
Fax: 0451 2000-2020
E-Mail schreiben
Raum: U21

Sprechstunde mittwochs von 9 bis 12 Uhr oder Termin nach Wunsch nach vorheriger  Absprache.
Telefonische Anmeldung zur Vermeidung von Wartezeiten wird empfohlen.

SEPA, ab 1. August 2014

Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, werden auch in Deutschland neue, europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) eingeführt. Sie sind für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und der Schweiz nutzbar.