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DIA-Vortrag: »Oberschlesien und Krakau«

Montag, 04.02.2019
19:30 Uhr

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

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Ratibor O-Schl.

Referent:                  Manfred Lietzow

Eintritt: frei

Oberschlesien und Krakau wurden auf einer Herbst-Studienreise der Ost- u. Mitteldeutschen Vereinigung (OMV OH) unter Leitung von Manfred Lietzow besucht. In Oppeln, der alten Herzogsstadt an der Oder und Hauptstadt Oberschlesiens, dem Zentrum der deutschen Volksgruppe, wurde Quartier genommen und die Redaktion der Deutschen Wochen Zeitung für die Deutsche Minderheit besucht. Dort erfuhr die Reisegruppe von den Problemen der Deutschen Minderheit in Oberschlesien, so gibt es bis heute noch keine deutschen Gymnasien und Kindergärten. Deutsch wird nur stundenweise an einigen Schulen unterrichtet. Auch wird häufig von nationalistischen Kräften eine anti-deutsche Stimmung geschürt.

Von Oppeln ging es an die Glatzer Neiße zur ehem. Festungsstadt Neiße, nach Ratibor und Lubowitz über Ottmachau und Patschkau auf den Spuren des romantischen Dichters Joseph von Eichendorff, geb. 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor und verstorben 1857 in Neiße, wo er auf dem dortigen Friedhof begraben ist.

Das Schloss Lubowitz wurde im März 1945 beim Angriff der Roten Armee und später durch Brand zerstört. Nur noch eine Ruine erinnert an das ehem. Eichendorff- und spätere Schloss der Herzöge von Ratibor. Im Eichendorff-Zentrum fand eine herzliche Begrüßung vom dt.-stämmigen Leiter Pawel statt. Umrandet von Eichendorff-Liedern und Gedichten erzählte er uns den schweren Neuanfang der dt. Volksgruppe in Oberschlesien nach der Grenzöffnung 1990 und der Hoffnung, dass es dem neuen Eichendorff-Verein gelingt, einmal das Schloss wieder aufzubauen.

Auf dem geschichtsträchtigen Wallfahrtsort Annaberg wurden das Franziskaner-Klosterkirche und die Lourdes-Grotte besucht sowie die historischen Stätten, wo die Abwehrkämpfe gegen die poln. Annexionsversuche 1921 nach der von Polen nicht akzeptierten Volksabstimmung erfolgreich von den deutschen Grenztruppen zurückgeschlagen wurden.

Auf dem Wege nach Gleiwitz fand ein Besuch in Himmelwitz mit seinem berühmten Zisterzienser-Kloster statt und der St. Barbara-Schrotholzkirche in Gr. Strehlitz. Auch der geschichtsträchtige ehem. Sender Gleiwitz wurde besucht, bevor die historische Altstadt besichtigt wurde.

Gleiwitz gehört zu den schönsten Städten O-Schlesiens. Weiter ging es ins Kohlenrevier nach Kattowitz, der größten Industriestadt O-Schlesiens bevor das Salz-Bergwerksmuseum „Wielitczka“ (Gr. Salze)  nahe Krakau in 340 m Tiefe besucht wurde. Seit dem 13. Jh. bis 1993 wurde dort noch Salz abgebaut. Auch Goethe, der u.a. als Minister in Sachsen-Weimar für den Bergbau zuständig war, suchte das Salzbergwerk auf. Heute dient es dem Tourismus und als Sanatorium.

Letzte Station war die einstige Königsstadt Krakau mit ihrer wechselvollen Geschichte an der Weichsel. Mit ihrer historischen Altstadt, den zahlreichen Kirchen sowie der Wawelsburg mit Kathedrale, wo Polens Könige und auserwählte Staatsmänner beigesetzt wurden, gehören Krakau und das Salzbergwerk „Wielitzka“ heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

Oberschlesien, war einst eine reiche deutsche Industrie- und Kulturregion. Die einst von vielen Wäldern umgebene, heute aber leider stark umweltgeschädigte Ost-O-Schlesien-Region um  Kattowitz ist für viele Nachkriegsgenerationen noch recht unbekannt. Trotzdem ist sie eine Reise wert und sollte einmal selbst aufgesucht werden!

Der Eintritt ist frei.


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