Aktuelles
Gemeinschaftlich wohnen
Der Start
Gemeinschaftliche Wohnprojekte finden zunehmend Interessenten in allen Altersgruppen.
Vor knapp drei Jahren fand in Bad Schwartau eine Veranstaltung zu diesem Thema statt. Aufgrund dieser ersten Veranstaltung fand sich ein "harter Kern", der sich durch Gespräche, Flyer-Werbung und Zeitungsartikel vergrößerte.
Die Teilnahme einzelner Gruppenmitglieder an zahlreichen Seminaren und Wohnprojekttagen hat uns bestärkt, an diesem Zukunftsprojekt weiter zu arbeiten.
Zurzeit arbeiten 13 Teilnehmer an der Verwirklichung des Projektes. Mit diesem Engagement wird selbstbestimmtes und -organisiertes Wohnen und Leben entwickelt, das allen Bewohnern hohe Lebensqualität bis ins Alter ermöglicht.
Die Projektgruppe trifft sich regelmäßig und wird bei der Projektentwicklung von einer Beraterin begleitet.
Ernsthafte Interessenten sind herzlich willkommen.
Kontakt:
Hans-Jochen Baethge Renate Kutz Anna Golmann | 0451 20950149 0451 9690671 04505 1407 |
Projektbegleitung:
NEUES WOHNEN Doris Tjaden-Jöhren |
0511 3377699 |
Fax: | 0511 3377697 |
E-Mail: |
Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Gleichstellungsbeauftragen, Birte Engels-Rettig, unter der Telefonnummer 0451 2000-2150
Broschüre über geringfügige Beschäftigung liegt aus
Dieses Heft erscheint bereits in der 3. Auflage, umfasst 60 Seiten und liegt nun im Rathaus der Stadt Bad Schwartau kostenfrei aus. Herausgegeben wurde diese Broschüre von der Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragen, der Frauenbeauftragten Schleswig-Holstein und der Landesarbeitsgemeinschaft der Beratungsstellen Frau & Beruf Schleswig-Holstein.
Vom Inhalt her werden Themen wie Sozialrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, sowie Literatur, die weiterhilft und Adressen bearbeitet.
Minijobs gibt es überall - überwiegend im ländlichen Raum Westdeutschlands. Bundesweit waren 2010 rund 6,8 Millionen Minijobs gemeldet. 4,3 Mio. hiervon werden von Frauen ausgeübt. In Schleswig-Holstein waren 240.654 geringfügige Beschäftigungsverhältnisse gemeldet. Wir sind damit Spitzenreiter bei den Minijobs bundesweit: 23,7 Prozent aller Arbeitsverhältnisse in Schleswig-Holstein sind Minijobs!
Auszug aus dem Vorwort
Der neue Wegweiser für Frauen
Das Handbuch soll für Sie ein Wegweiser in den verschiedensten Lebenssituationen sein. Sie erhalten hier einen Überblick über das vielfältige Angebot von Einrichtungen und Anlaufstellen im Kreis Ostholstein, in denen Sie Rat, Hilfe und Unterstützung finden können.
Die Broschüre erhalten Sie ab sofort im Rathaus der Stadt Bad Schwartau. Bitte fragen Sie an der Information danach.
Er ist auch auf der Seite des Keises Ostholstein beim Kreis OH und HIER zu finden.
Wenn seelischer Schmerz zur Selbstverletzung führt
Ohnmacht. Das ist wohl das überwiegende Gefühl, wenn man entdeckt, dass ein Kind oder Jugendlicher sich selbst verletzt. Ohnmacht und die drängende Frage nach dem Warum. Darauf versuchte Frau Regina Bruce-Boye in ihrem Vortrag im Stockelsdorfer Herrenhaus Antworten zu geben. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bad Schwartau und der Gemeinde Stockelsdorf sowie des Kriminalpräventiven Rats der Gemeinde Stockelsdorf referierte die in Lübeck ansässige psychologische Psychotherapeutin zusammen mit einer betroffenen Patientin. Und das Interesse war groß: Betroffene Eltern, Lehrer, Erzieher, Therapeuten und Ärzte kamen, um ihr Wissen zu erweitern, Fragen zu stellen und sich in einer regen Diskussion auszutauschen.
Bereits im Vorwege hatte Frau Bruce-Boye 2 Schulklassen in der Stockelsdorfer Hauptschule besucht und mit den Klassen über das Thema gesprochen. „Es war unglaublich viel an Wissen und Erfahrungen um dieses Thema vorhanden!“ so die Therapeutin.
Die Arten des SVV sind unterschiedlich und reichen vom „einfach nicht gut mit sich selber umgehen“ bis hin zum Zufügen von tiefen Schnittverletzungen, dem Schlucken gefährlicher oder unverdaulicher Substanzen und Gegenstände und letztlich bis zum Suizidversuch. Relativ weit verbreitet scheint das Ritzen der Haut mit scharfen Gegenständen, das überwiegend an Unterarmen und den Beinen vorgenommen wird.
Und auch die Motive dafür unterscheiden sich stark. „Momentan scheint es so eine Art Modewelle zu sein, sich zu ritzen.“ so Frau Bruce-Boye. „Es ist in der Clique angesagt und um dazuzugehören, muss man mitmachen.“ Dies seien in der Regel aber pubertäre Verhaltensmuster, die sich nach spätestens einem Jahr wieder legen würden. Betroffen sind dann auch in erster Linie junge Mädchen ab 12 oder 13 Jahren. Wesentlich seltener tritt dieses „Phänomen“ bei Jungen auf.
Neben dieser „Modeerscheinung“ gibt es aber weit tiefliegendere Gründe. Viele Betroffene verspüren einen Selbsthass, den sie nur mit Bestrafung durch das Schneiden ertragen können. Ein geringes Selbstwertgefühl, verbunden mit dem Gedanken, nichts zu können oder zu nichts nütze zu sein, erzeugen eine innere Spannung, die so stark sein kann, dass nur das Zufügen körperlicher Schmerzen Erleichterung verschafft. „Auf medikamentösem Wege kann man hier fast nichts erreichen. Die Patienten nehmen zum Teil Medikamente, bei denen andere schon umfallen würden und es verschafft ihnen trotzdem keine Erleichterung.“ Die Ursachen für diesen Selbsthass sind meist in frühester Kindheit zu finden. „Als Baby, als Kind und als Jugendlicher erwartet man von seinen Eltern Fürsorge, dass sie sich um einen kümmern. Wenn das ausbleibt, sucht das Kind in erster Linie die Schuld bei sich selbst und macht sich für die Situation verantwortlich.“ Aber auch übergroße Erwartungen verbunden mit mangelnder Unterstützung erzeugen Druck.
Ein weiteres Motiv ist das Erleben von Gewalt oder eine Traumatisierung. Die betroffene Person kann dann keinen Zusammenhang zwischen einzelnen Erlebnisbereichen herstellen, es ist „als ob man aus sich selbst heraustritt“ und Wahrnehmungen wie Gerüche, Geräusche, Gefühle fallen in einzelne Puzzleteile auseinander, zwischen denen keine Verbindung mehr besteht. Um sich dann selbst wieder spüren zu können, wieder das Gefühl für die Grenzen des eigenen Körpers zu erlangen, fügt man sich Schmerzen zu.
Hilfe können die Betroffenen zunächst bei verschiedenen Beratungsstellen bekommen, aber - so die einhellige Meinung aller Anwesenden - es gibt bei weitem zu wenige Therapeuten, die freie Kapazitäten haben, um in dringenden Fällen sofort Hilfe anbieten zu können. „In der Regel dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis ein Therapieplatz frei wird!“, so eine anwesende Lehrerin, die versucht hatte, einer betroffenen Schülerin zu helfen. „Wir stehen als Lehrer hilflos da!“. Diese Hilflosigkeit drückte sich auch bei den Eltern aus: „Wie soll ich mit meinem Kind umgehen? Wer hilft mir?“ Fragen, bei denen auch Eltern meist nur eine eigene Beratung durch eine Therapeutin/einen Therapeuten helfen kann.
Die junge Patientin, die Frau Bruce-Boye begleitete, berichtete im Anschluss mutig und sehr selbstbewusst über ihre eigenen Erfahrungen. Durch drei längere Klinikaufenthalte in den letzten Jahren hat sie gelernt, mit dem sogenannten „Schneidedruck“ umzugehen. Damit wird der Grad der inneren Anspannung ausgedrückt. Je nachdem wie hoch der Druck ist, hat sie verschiedene „Skills“, d.h. Fähigkeiten erlernt, die sie anwenden kann, um sich nicht zu schneiden. Zumeist sind dies Reize, die sie vom Schneiden ablenken: einen Igelball kneten, einen angenehmen Duft riechen, die Musik laut aufdrehen oder gegen den Sandsack boxen.
Informationen zu Hilfsangeboten durch Beratungsstellen erhalten Sie bei der Gleichstellungsbeauftragten, Frau Birte Engels-Rettig.
Brustgesundheit
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Früherkennung rettet Leben, je kleiner der Krebsbefund ist, desto schonender kann therapiert werden. Früh erkannte Brustkrebserkrankungen sind zu 90 % heilbar.
Aufgrund dieser Ergebnisse hat der Bundestag einstimmig beschlossen, die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu erweitern. In fast allen Regionen Deutschlands wird darum das Mammographie-Screening (Röntgenuntersuchung der Brust) durchgeführt, seit Anfang des Jahres in Ostholstein.
Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren werden schriftlich eingeladen. Die Teilnahme ist freiwillig und für gesetzlich versicherte Frauen kostenlos. Für Frauen, die in den Kommunen des Südkreises von Ostholstein leben gilt, dass sie alle direkt in das „Screeningzentrum Mammographie“ nach Lübeck (Tesdorpfhaus) eingeladen werden. Alle anderen Kommunen werden vor Ort oder in ihrer Nähe durch das Mammobil versorgt.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:
http://www.nationales-netzwerk-frauengesundheit.de/
NEU!
Die Familienbroschüre ist da. Für Alle für alles.
Auch kostenlos im Rathaus an der Information erhältlich.





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