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Gefährliche Hunde: Erlaubnis für die Haltung, Leinenzwang

Leistungsbeschreibung

Gefährliche Hunde müssen in Schleswig-Holstein in der Öffentlichkeit an der Leine geführt werden, ein hellblaues Halsband und einen Maulkorb tragen.

Auf dem eigenen Grundstück können gefährliche Hunde frei laufen. Allerdings muss das Grundstück so gesichert sein, dass die Hunde nicht ausbrechen können.

Als von vornherein gefährlich gelten der American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier und Pitbull-Terrier sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden. Darüber hinaus sind nach dem Gesetz alle Hunde gefährlich, die eine übersteigerte Kampfbereitschaft, Angriffslust und Schärfe besitzen oder einen Menschen oder ein Tier gebissen haben.

Um einen gefährlichen Hund halten zu dürfen, braucht man eine Erlaubnis. Die Erlaubnis wird nur dann erteilt, wenn der Halter volljährig ist und die erforderliche Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und Sachkunde hat:

  • Ein Hundehalter darf beispielsweise nicht wegen erheblicher Straftaten vorbestraft sein.
  • Ungeeignet zur Führung eines gefährlichen Hundes sind Kinder oder gebrechliche Menschen.
  • Ebenfalls ungeeignet sind Alkohol- oder Drogenabhängige sowie Frauen und Männer, die geschäftsunfähig sind.
  • Sachkundig im Sinne des Gesetzes ist, wer aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten einen gefährlichen Hund sicher halten und führen kann. Die Ordnungsbehörde kann sich im Zweifel eine Sachkundebescheinigung vorlegen lassen.

Der Hund muss außerdem haftpflichtversichert und mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihre zuständige Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (Ordnungsamt).

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Führungszeugnis,
  • Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung,
  • gegebenenfalls Sachkundebescheinigung.
  •  

Welche Gebühren fallen an?

  • Anerkennung von Entscheidungen und Bescheinigungen anderer Länder (§ 14 Gesetz zur Vorbeugung der von Hunden ausgehenden Gefahren - Gefahrhundegesetz - GefHG) = 20,00 Euro,
  • Befreiung von der Maulkorbpflicht (§ 10 Abs. 5 Satz 3 GefHG) = 20,00 Euro,
  • Erteilung einer Bescheinigung über die Eignung zum Führen eines gefährlichen Hundes (§ 10 Abs. 7 GefHG) = 75,00 Euro,
  • Erteilung einer Erlaubnis für die Haltung eines gefährlichen Hundes (§ 3 Abs. 1 GefHG) = 100,00 Euro.

Rechtsgrundlage

Gesetz zur Vorbeugung der von Hunden ausgehenden Gefahren (Gefahrhundegesetz - GefHG).

Was sollte ich noch wissen?

Die zuständige Behörde kann gemäß § 10 Abs. 5 GefHG für bestimmte gefährliche Hunde auf Antrag eine Befreiung von der Maulkorbpflicht erteilen, wenn die Fähigkeit des Hundes zu sozialverträglichem Verhalten durch einen Wesenstest (§ 11 GefHG) nachgewiesen ist.

Zuständig

Amtsleiter Bernd Kubsch
Markt 15
23611 Bad Schwartau
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https://www.e-fund.eu/auskunft.php?stpid=01055004 (Fundsachensuche)
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Kontakt

Ordnungsamt
Öffentliche Sicherheit
Markt 15
23611 Bad Schwartau
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Telefon: 0451 2000-2311
Fax: 0451 2000-2020
alexandra.miotke@bad-schwartau.de
Raum: E8
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SEPA, ab 1. August 2014

Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, werden auch in Deutschland neue, europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) eingeführt. Sie sind für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und der Schweiz nutzbar.