Hilfsnavigation

Rathaus

Was erledige ich wo? Der ZuFiSH

A B CDE F G H I J K L M N O P QR S T U V W XYZ Alle

Fahrerlaubnis: Fahrgastbeförderung

Leistungsbeschreibung

Einer zusätzlichen Erlaubnis (Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung - FzF) bedarf, wer einen Krankenkraftwagen führt, wenn in dem Fahrzeug entgeltlich oder geschäftsmäßig Fahrgäste befördert werden, oder wer ein Kraftfahrzeug führt, wenn in dem Fahrzeug Fahrgäste befördert werden und für diese Beförderung eine Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz erforderlich ist.
Wenn Sie also Fahrgäste in einem Taxi, einem Mietwagen, einem Krankenkraftwagen, einem PKW im Linienverkehr oder bei gewerbsmäßigen Ausflugsfahrten oder Ferienziel-Reisen befördern, benötigen Sie neben der allgemeinen Fahrerlaubnis eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung.

Voraussetzungen:

  • Für das Führen des Fahrzeugs notwendige Fahrerlaubnis
  • Mindestalter: 21 Jahre, (bei Beschränkung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung auf Krankenkraftwagen : 19 Jahre)
  • Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B (oder einer entsprechenden Fahrerlaubnis) seit mindestens 2 Jahren, (bei Beschränkung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung auf Krankenkraftwagen: seit mindestens einem Jahr oder Nachweis, dass Sie diese Fahrerlaubnis in den letzten 5 Jahren mindestens 2 Jahre besessen haben)

An wen muss ich mich wenden?

An den Kreis oder die kreisfreie Stadt (Fahrerlaubnisbehörde). Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort (Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises).

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • amtlicher Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass)
  •  
  • Nachweis des Besitzes einer EU/EWR Fahrerlaubnis
  •  
  • Meldebescheinigung
  •  
  • Nachweis, dass die Anforderungen an das Sehvermögen erfüllt sind
  •  
  • Nachweise zur körperlichen und geistigen Eignung sowie über die Erfüllung der „besonderen Anforderungen“ nach Anlage 5 Nr. 2 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)
  •  
  • Führungszeugnis mit Angabe des Verwendungszwecks "Erteilung der Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung".
  •  

Falls die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für Krankenkraftwagen gelten soll:

  • Nachweis über die Ausbildung in Erster Hilfe
  •  

Falls die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für Taxen und Mietwagen gelten soll:

  • In Orten über 50.000 Einwohnern: Nachweis der erforderlichen Ortskenntnisse durch eine Bescheinigung einer geeigneten Stelle. Die Fahrerlaubnisbehörde kann die Ortskundeprüfung auch selbst durchführen. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Antragstellung wie der Nachweis der Ortskunde bei der für Sie zuständigen Fahrerlaubnisbehörde zu führen ist..
  •  

Welche Gebühren fallen an?

Die Fahrerlaubnisbehörde erhebt Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Rechtsgrundlage

  • § 48, Anlage 5, Anlage 6 Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung - FeV),
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Was sollte ich noch wissen?

Informationen zum Führerschein und Fahrerlaubnisrecht finden Sie auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein (MWAVT).

Zuständig

Amtsleiter Bernd Kubsch
Markt 15
23611 Bad Schwartau
Karte anzeigen

https://www.e-fund.eu/auskunft.php?stpid=01055004 (Fundsachensuche)
Adresse exportieren

Kontakt

Ordnungsamt
Bürgerdienste
Markt 15
23611 Bad Schwartau
Karte anzeigen

Telefon: 0451 2000-2332
Fax: 0451 2000-2020
mike.weiß@bad-schwartau.de
Raum: E27
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Ordnungsamt
Bürgerdienste
Markt 15
23611 Bad Schwartau
Karte anzeigen

Telefon: 0451 2000-2333
Fax: 0451 2000-2020
stefan.kuschewitz@bad-schwartau.de
Raum: E26
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Ordnungsamt
Bürgerdienste
Markt 15
23611 Bad Schwartau
Karte anzeigen

Telefon: 0451 2000-2331
Fax: 0451 2000-2020
andrea.leihe@bad-schwartau.de
Raum: E25
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

SEPA, ab 1. August 2014

Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, werden auch in Deutschland neue, europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) eingeführt. Sie sind für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und der Schweiz nutzbar.