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DIA-Vortrag: »Auf der Seidenstraße durch Usbekistan«

Montag, 17.07.2017
19:30 Uhr

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

 

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Vortrag Chiwa Usbekistan

Von der Seidenstraße zwischen China und dem Mittelmeer haben Sie sicher schon gehört, aber von dem zentralasiatischen Usbekistan?

Schon die Heere Alexander d. Gr. zogen auf ihrem Weg nach Indien durch das Achämeniden-Reich der Perser. Im 9. Jh. regierte die persichstämmige muslimische Dynastie der Samaniden. Dann kamen 1220 die Mongolen unter Dschingis Khan und im 14. Jh. entstand unter Amir Timur ein mongolisches Großreich vom Schwarzen Meer bis Indien. Das Reich zerfiel schnell wieder, es regierten die Timuriden und später entwickelten sich die usbekischen Khanate, bis 1868 Russland das Turkvolk der Usbeken eroberte. Erst 1925 bildete sich eine eigene Republik, die 1991 unabhängig von der Sowjetunion wurde.

Auf einer Herbst-Studienreise besuchte Manfred Lietzow dieses geschichts- und kulturträchtige Land zwischen dem Aralsee und dem Pamirgebirge. Von der Metropole Taschkent ging es per Flugzeug in den Westen Usbekistans in die einst bedeutende Festungsstadt Chiwa in der Kilzikum-Wüste. Über eine abenteuerliche Wüstenpiste entlang des Amurdaya-Flusses an der turkmenischen Grenze führte der Weg im Kleinbus-Konvoi in den einstigen wichtigen Finanz- und Handelsplatz Buchara an der Gr. Seidenstraße mit seinen leuchtenden Kachelmosaiken der reichverzierten Moscheen und Medresen. Von dort ging es in das romantische Dorf Langmar im Hirsar-Gebirge, wo die Welt stehengeblieben schien, und in den Ort Sachr-e-Sabs. Einst hatte Fürst Timur seinen überdimensionalen Palast dort errichtet. Weiter ging es mit dem Bus durch die Wüste nach Samarkand, weltberühmt durch die gewaltige Sherdor-Medrese des „Registans“ (UNESCO Weltkulturerbe), seine ebenfalls farbenfrohen Moscheen und Paläste oder die kunstvoll gestaltete Gräberstadt Shohizinda und zum Mausoleum Timurs.

Zurück führte der Weg wieder nach Taschkent, eine Hauptstadt, die nach der Unabhängigkeit Usbekistans ihren eigenen muslimisch-mongolischen Baustil zu verwirklichen versucht.

Usbekistan, ein Land mit über 100 Volksgruppen und Russisch als verbindender Sprache, ist für uns Europäer ein faszinierendes Land aus „1001 Nacht“, mit einer hohen Kultur und stets gastfreundlichen Menschen, die uns ihre abwechslungsreichen Speisen, wie das Nationalgericht „Plov“ aus Reis und Hammelfleisch mit vielen Gewürzen und dazu stets grünem Tee servieren. Aber auch Bier und Weine aus der Gegend von Samarkand und hinterher ein Wodka werden reichlich angeboten. Wer Interesse an Geschichte und Kultur hat, sollte nicht versäumen, dieses exotische Land zu besuchen.

Referent: Manfred Lietzow

Der Eintritt ist frei. 


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